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» Wielen bekommt "Notarzt aus dem Kasten" 04.03.2011

Übergabe Defibrilator beim Heideschlösschen in Itterbeck

cs WIELEN. Im Eingang des Saalbetriebs „Heideschlößchen“ in Wielen hängt seit Donnerstag ein unscheinbarer Koffer, der im Notfall Leben retten kann. Ein automatisierter externer Defibrillator oder anders ausgedrückt: „Der Notarzt aus dem Kasten.“ Zur Einweisung durch Michael Suntrup von den Maltesern kamen Itterbecks Bürgermeister Lambertus Wanink und zahlreiche Mitglieder des Sportvereins ASC Grün Weiß 49.

Suntrup betonte, dass in Deutschland jährlich über 100000 Menschen einen plötzlichen Herztod erleiden. Die häufigste Ursache sei ein vorhergehendes Kammerflimmern (Defibrillation). Dieser Kreislaufstillstand könne nur durch einen starken elektrischen Impuls beendet werden. Bei Inbetriebnahme des Geräts beginnt eine klare männliche Stimme über einen Lautsprecher, Anweisungen zu geben. Der Schockgeber erklärt Schritt für Schritt, wie der Ersthelfende vorzugehen hat. „Das Gerät ist optimal, sie bekommen alles vorgesagt“, betonte Suntrup.

Mit Hilfe von Sponsorengeldern ist es der Gemeinde Itterbeck gelungen, den Defibrillator neben dem Sportplatz des ASC Grün Weiß 49 zu installieren. Bürgermeister Wanink machte darauf aufmerksam, wie bedeutend diese Geräte zum Retten von Menschenleben an einem so abgelegen Ort wie Wielen seien. „Zwar ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Notarzt in spätestens 15 Minuten am Unfallort eingetroffen sein muss, jedoch sind die ersten fünf Minuten die entscheidenden. Hier liegt die Überlebenschance bei 80 Prozent, nach dem Eintreffen des Rettungswagens hingegen nur noch bei 40 Prozent“, sagt Suntrup. Aus diesem Grund entschlössen sich Firmen, Autobahnraststätten und Sportvereine immer häufiger dazu, Defibrillatoren zu installieren, um im Ernstfall Menschenleben zu retten. Für die Gemeide Itterbeck ist dies bereits der zweite öffentlich zugängliche Defibrillator.


» Quelle: Grafschafter Nachrichten, 26.02.2011



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